Gesetzliche Grundlagen

Das deutsche Sozialgesetzbuch sieht vor, dass alle Pflegebedürftigen der Pflegestufen 1, 2 oder 3 Anspruch auf eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse haben. Seit Anfang 2015 gilt das Pflegestärkungsgesetz, welches die zu übernehmende Summe für die Anschaffung von Pflegehilfsmitteln auf bis zu 40 Euro pro Monat festsetzt. Sofern Sie also einer Pflegestufe angehören und von mindestens einer Privatperson zu Hause gepflegt werden, dürfen Sie einen Antrag auf die Übernahme dieser Summe stellen. Dies gilt auch, wenn Sie neben Angehörigen, Freunden oder Nachbarn zusätzlich von einem ambulanten Pflegedienst betreut werden.

Sobald Ihr Antrag bewilligt wurde, können Sie pro Monat für 40 Euro regelmäßig benötigte Pflegehilfsmittel, wie Einmalhandschuhe, Mundschutz, Schutzschürzen, Bettschutzeinlagen sowie Hände- und Flächendesinfektionsmittel einkaufen.

Hinweis

Beachten Sie bitte, dass die Pflegekassen keiner Verpflichtung unterliegen, die Kosten für Ihre Pflegehilfsmittel zu übernehmen. Sofern Sie alle Bedingungen für die Kostenübernahme erfüllen, wird Ihr Antrag jedoch für gewöhnlich angenommen.

Wir helfen Ihnen gern beim Ausfüllen des Antragsformulars, welches Sie hier herunterladen können. Natürlich stehen wir Ihnen auch bei allen weiteren Fragen zu unserem Angebot stets zu Verfügung.

Auszüge aus dem Sozialgesetzbuch

Im Folgenden haben wir Ihnen die für Sie entscheidenden Abschnitte des Sozialgesetzbuches XI (SGB XI) aufgeführt.

§ 40 SGB XI Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

(1) Pflegebedürftige haben Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbständigere Lebensführung ermöglichen, soweit die Hilfsmittel nicht wegen Krankheit oder Behinderung von der Krankenversicherung oder anderen zuständigen Leistungsträgern zu leisten sind. Die Pflegekasse überprüft die Notwendigkeit der Versorgung mit den beantragten Pflegehilfsmitteln unter Beteiligung einer Pflegefachkraft oder des Medizinischen Dienstes. Entscheiden sich Versicherte für eine Ausstattung des Pflegehilfsmittels, die über das Maß des Notwendigen hinausgeht, haben sie die Mehrkosten und die dadurch bedingten Folgekosten selbst zu tragen. § 33 Abs. 6 und 7 des Fünften Buches gilt entsprechend.

(2) Die Aufwendungen der Pflegekassen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen monatlich den Betrag von 40 Euro nicht übersteigen. Die Leistung kann auch in Form einer Kostenerstattung erbracht werden.

Kostenlose Pflegehilfsmittel auf solider gesetzlicher Basis

Auf Grundlage dieser Gesetzestexte können wir Ihnen wohl sortierte Pakete mit hochwertigen Pflegehilfsmitteln anbieten. Sie selbst brauchen nur noch das gewünschte Paket auszuwählen. Alles Weitere erledigen wir für Sie – von der Kostenabwicklung mit der Krankenkasse bis zur termingerechten Lieferung an Ihre Haustür.